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Volleyball-Bundesliga


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18. September 2016

SAISONSTART OHNE TRAINER

Bundesligaauftakt in München – die GCDWlerinnen starteten direkt mit einem Heimspiel in die neue Saison und das ohne GCDW-Headcoach Bastian Henning. Henning weilt derzeit im hohen Norden und geht seiner zweiten sportlichen Leidenschaft nach – dem Segeln. Ersatzweise besetzte Markus Zymmara den Trainerposten – keine leichte Aufgabe mit einem neuen Team und das zum Saisonauftakt.

Zu Gast in München die Bundesligareserve aus Stuttgart – auch für das Team von Trainer Johannes Koch hieß es vorerst sich auf dem Feld zusammen finden. Nur wenige gemeinsame Trainings kann das Team bisher auf dem Haben-Konto verbuchen. Auf beiden Seiten daher in etwa ähnliche Voraussetzungen, doch Stuttgart konnte die Chancen besser verwerten. Alexandra Bura und Jelena Wlk zeigten ein starkes Spiel, Köpfchen und ihre Erfahrung. Münchens „Rohdiamant“ Lisa Schöttler überraschte in ihrem ersten Bundesliga Spiel mit starken Aktionen, wenig Fehlern und druckvollen Aufschlägen – ein echter Glückgriff.

Abstimmungsprobleme, Eigenfehler und die Konzentration über einen genialen Satz hinaus werden in den kommenden Wochen auf dem Plan stehen – es ist noch deutlich Luft nach oben, aber die Saison auch noch lang. Geschäftsführerin Rebecca Seifert gibt sich zuversichtlich: „Die Stimmung im Team ist sehr gut, das ist schon mal die halbe Miete. Die kommenden Wochen muss noch viel gearbeitet werden, doch ich sehe eine Menge Potential.“ Zuspielerin Kathrin Keller ist erst diese Woche zum Team gestoßen, auch Außenangreiferin Bianca Zass weilt erst seit September in München. Die Luft nach oben ist zum Greifen nah und die werden sich die Münchnerinnen auch nicht nehmen lassen.